De furore francogallico

CRUX SACRA SIT MIHI LUX / NON DRACO SIT MIHI DUX
VADE RETRO SATANA / NUNQUAM SUADE MIHI VANA
SUNT MALA QUAE LIBAS / IPSE VENENA BIBAS

Ascanius entdeckt endlich die Auflösung des „Apage“-Rätsels. Seine Lösung ist so einfach und unglaublich, dass er sich in Richtung Europa macht und von Afrika nach Frankreich fliegt. Von dort nimmt er den Zug in Richtung Norden. Doch was hat es mit dem seltsamen Faun auf sich, der ihn seit kurzer Zeit verfolgt?

Es klang beinahe wie eine Zauberformel. Askanius wiederholte die sechs Sätze pausenlos, während er im Taxi in Richtung Bahnhof fuhr.
Der Verkehr kroch dahin. Mal ging es schneller vorwärts, mal blühte jede Ampel wieder mit Rotlicht auf. Nach einer halben Stunde hatte er den Bahnhof endlich erreicht. Er zahlte das Taxi und ging in Richtung des Schalters, an dem er ein Ticket buchen wollte. Die Frau am Schalter suchte Askanius eine angenehme Verbindung heraus. Er sollte von Nizza über Marseille, Lyon und Paris direkt nach Le Havre fahren. Die Vorstellung gefiel Askanius, zumal die Fahrt gerade einmal zehn Stunden dauern sollte.

Auszug aus dem Skript

Episode III – De furore francogallico

Ab sofort kannst Du Dir die dritte Folge der fabula romana anhören. Ich habe die Verbreitung übrigens auf Spotify beschränkt. Damit ist es für dich (fast) kostenlos.

  • Hier kannst Du Dir die dritte Folge endlich anhören. Wie geht das „Apage“-Rätsel weiter?
  • Viel Spaß beim Anhören!

Ich freue mich über Kommentare und Anregungen. Übrigens: Ich hab einen Beitrag darüber gemacht, wie ich eine Folge schneide.

In der aktuellen Folge geht es um eine Lösung eines selbsterdachten Rätsels. Da ich die einzelnen Folgen ja nicht übergreifend plane und nur einen werkimmanenten Handlungsbogen habe, versuche ich immer, ein Element zu finden, das ich in der nächsten Folge nutzen kann. Hier ist es das lateinische Wort „Apage“ geworden.

Übrigens: Die Exorzistenformel gibt es wirklich, die habe ich mir nicht ausgedacht! Wer Interesse zu den Hintergründen hat, kann gern in den von mir genutzten Quellen nachlesen:

https://www.ora-et-labora.net/croce.html

Viele Elemente der Handlung habe ich mir ausgedacht, aber zum Beispiel eine Bahnfahrt, wie sie in der Folge beschrieben wird, ist tatsächlich über eine Verbindung möglich und dauert ca. 10 Stunden von Süd- nach Nordfrankreich. Und wo wir sowieso auf dem Weg in den Norden sind: Wo könnte es denn bei der nächsten Folge hingehen? Nur so viel; sie heißt „Ave Caledonia“…

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